Evaluierung der Kinder- und Jugendhilfe in Vorarlberg

Die zentrale Zielsetzung dieser Studie bestand darin, zu überprüfen, inwieweit das 2013 neu gefasste Landesgesetz für die Kinder- und Jugendhilfe mitsamt den darin festgesetzten Arbeitsprinzipien, z. B. Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Leistungserbringung, Kooperation mit der privaten Kinder- und Jugendhilfe auf Basis von Vereinbarungen, umgesetzt wird. Die Überprüfung der Ziele erfolgte auf Basis der Befragung unterschiedlicher Fachkräfte sowie Eltern bzw. sonstiger mit der Erziehung betrauten Personen.

Forschungsbericht 47 (PDF)


Familien in Zahlen 2022

Familien in Zahlen (FiZ), die bewährte Zusammenstellung familienrelevanter Statistiken, liegt für 2022 aktualisiert vor. Sie zeigt die Veränderungen von Kennzahlen in den letzten zehn Jahren. Enthalten sind Daten zu Themen wie zum Beispiel Geburten und Fertilität, Haushalts- und Familienformen, Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung sowie europäische Vergleichsdaten. Die Tabellen sind mit Lesebeispielen versehen und ein Glossar erklärt familienstatistische Fachausdrücke. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf familienbezogene Kennzahlen werden in einem Sonderkapitel dargestellt.

Familien in Zahlen 2022
(PDF)


Qualitätssicherung in der schulischen Sexualpädagogik in Österreich

Zur Entwicklung eines Qualitätssicherungskonzeptes für die Einbeziehung schulexterner Angebote und Fachkräfte in der schulischen Sexualpädagogik umfasst die Studie zwei Teile. Im ersten Teil wird unter anderem Sexualpädagogik definiert, internationale Qualitätskriterien werden diskutiert und Aspekte eines Qualitätssicherungskonzeptes sowie Ergebnisse einer Befragung von Lehrkräften vorgestellt. Der zweite Teil analysiert rechtliche Fragen, die im Zusammenhang mit Problemen und der praktischen Handhabung sexualpädagogischer Interventionen in Schulen in Zusammenhang stehen.

Forschungsbericht 40 (PDF)


Situation vertriebener Frauen aus der Ukraine

Aus der Ukraine vertriebene Frauen im Alter von 18 bis 55 Jahren wurden für diese Studie online befragt. Bestimmende Themen waren das hohe Sicherheitsgefühl und die Zufriedenheit mit der Versorgung in Österreich, aber auch große Unsicherheiten bezüglich der Zukunft. Bemerkenswert sind Qualifikationsniveau und Erwerbsbereitschaft: Fast drei Viertel wiesen einen Universitätsabschluss auf und 9 von 10 Frauen, die bisher keine Erwerbstätigkeit aufgenommen hatten, streben diese in Österreich an. Auftraggeber der Studie war der Österreichische Integrationsfonds.

Zur Studie


Gefährdungsabklärung aus der Perspektive von Jugendlichen

Wie ist die Sichtweise der Jugendlichen auf ihre eigenen Partizipationsmöglichkeiten im Prozess der Gefährdungsabklärung durch die Kinder- und Jugendhilfe? Zur Beantwortung dieser Fragestellung erhob die vorliegende Studie mittels qualitativer Interviews die Sichtweise von neun Jugendlichen auf diesen Prozess, auf die beteiligten Akteur*innen sowie auf ihre aktuelle Situation. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes und reflektiertes Verständnis von Partizipation, das sich im Spannungsfeld von Autonomie und Schutz bewegt.

Forschungsbericht 46 (PDF)


Familienberatung in Österreich

Wie lässt sich eine gute und gelungene Beratung definieren? Woran machen Klient*innen und Berater*innen die Wirkung einer Beratung fest? Dies waren die beiden zentralen Forschungsfragen dieser ÖIF-Studie. An geförderten Familienberatungsstellen in Österreich wurden Klient*innen und Berater*innen mittels Fragebogen und persönlicher Interviews befragt. Die Ergebnisse der Studie geben Einblicke in die Konstruktion der Berater*innen-Klient*innen-Beziehung – der sogenannten therapeutischen Allianz – und zeigen kurz- und mittelfristige Wirkung der Beratung auf.

Forschungsbericht 45 (PDF)


Vergleich der Familienleistungen in 22 EU-Staaten

Im Rahmen dieser Studie wird der Frage nachgegangen, wie sich Höhe und Art der Ausgaben in 22 EU-Staaten in den letzten beiden Jahrzehnten verändert haben. Es soll aufgezeigt werden, wie sich Österreich in diesem Vergleich verortet und welche Entwicklungen sich hier in den Jahren 2018 bis 2021 abzeichnen. Die Ergebnisse verdeutlichen einen Trend in Österreich zu mehr Ausgaben für Sachleistungen und steuerlichen Unterstützungen und damit eine Verschiebung weg von den noch immer deutlich überwiegenden monetären Transfers.

Working Paper 98 (PDF)


Familienforschung auf Twitter

Das Österreichische Institut für Familienforschung ist nunmehr auf Twitter präsent. Laufend informieren wir dort mit Kurznachrichten über aktuelle Veröffentlichungen, Forschungsergebnisse und Projekte. Wir bringen Medienberichte über das Institut, laden zu Veranstaltungen ein und berichten über Aktivitäten der ÖIF-Mitarbeiter/innen: #oif_univie
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